Der Spiegel dient täglich zur Überprüfung von Aussehen und Empfinden. Doch nicht immer gefällt das Spiegelbild. Manchmal weckt es auch Erinnerungen in uns oder macht uns auf etwas anderes aufmerksam.
Lebenshilfe
Im Bann des Übersinnlichen
Die meisten Menschen kommen irgendwann in ihrem Leben an den Punkt, an dem sie sich auf die Suche nach verlässlichem Halt und vielleicht dem Sinn des Lebens machen. Viele versuchen, ihn in esoterischen Praktiken zu finden.
Wer eine Essstörung hat, hat ein gestörtes Selbstbild, welches sich durch einen tiefen Selbstwert auszeichnet. Die Sehnsucht nach Anerkennung ist gross und oft fühlen sich Betroffene abgelehnt und verzweifeln innerlich.
Weg vom Fenster?
Wenn sich unsere Lebenssituation und Leistungsfähigkeit wegen Krankheit, Jobverlust oder aus anderen Gründen verändert, kann die Frage aufkommen: Ist nun alles vorbei? Bin ich nun «weg vom Fenster?»
Mit neun Jahren beschliesst Faustina Kromah, nie mehr zu weinen und stellt ihre Emotionen komplett ab. Erst mit 20 erwachen die Emotionen wieder. Sie fängt an, in ihrem Wohnzimmer zu tanzen und findet so durch Bewegung wieder zu sich selbst.
Wir sehnen uns nach guten Freundschaften. Nach Gleichgesinnten. Nach jemandem, der einen versteht. Wenn Vertrauen da ist, darf ein Freund einem auch ins eigene Leben reden. Doch Freundschaften sind nicht einfach so gegeben. Es braucht besondere Achtsamkeit und auch Arbeit, damit sie lange halten.
Wenn Frauen aus dem Thurgauer Sexgewerbe aussteigen, ist sie zur Stelle: Eva Messmer. Seit Jahren begleitet die Sozialunternehmerin Prostituierte, die sich beruflich neuorientieren wollen. Warum und mit welchen Herausforderungen, erklärt sie im Talk. Auch eine Aussteigerin berichtet.
Die fünf Sinne Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten bestimmen wesentlich unser Leben. Sie ermöglichen es, die Umwelt zu verstehen, zu navigieren und mit anderen zu interagieren. Und sie sind entscheidend für die eigene Erfahrung und tragen dazu bei, sich in der Welt zurechtzufinden.
Geprägt von einer gewaltsamen Kindheit findet Thomas Baur schon früh Anschluss bei Neonazis und später bei Rockern. Mit 17 wird er Mitglied eines Motorradclubs und arbeitet sich dort zum Boss hoch. Bei einem Rockerbandenkrieg verliert Thomas beinahe sein Leben und wird dabei selbst fast zum Mörder.